HSW - Ahnhänger - am Anfang war eine Idee
Im Jahr 2002 haben wir, Michael Hoffmann - Manfred Schwall, alles Eigner einer K1200RS,
des öfteren über eine gemeinsamem Tour Richtung Süden (Dolomiten) nachgedacht. Nun könnte man ja sagen, die K1200RS ist doch ein prima
Reisemotorrad, welche sich für solche Touren bestens eignet. Doch aufgrund unseres Wohnsitzes und er relativ langen Anreise in die Alpen
sind die Reifen bereits auf den langen Autobahnetappen dorthin bereits "kantig" gefahren, sodass der Kurvengenuss schon etwas getrübt sein kann.
Nachdem unser Michael in dem Jahr bereits ab und zu auf einen Leihanhänger der Firma Polo zurückgegriffen hatte und die angenehmen Seiten dieser
Art des Reisens kennen lernen konnte, keimte bei einer gemeinsamen Hopfenkaltschale die Idee auf, uns einen gemeinsamen Anhänger zu kaufen/bauen.
Die Vorteile liegen auf der Hand:
- Wetterunabhängige Anreise
- höhere Gepäckkapazitäten
- Urlaub mit Familie und Motorrad möglich
- gegenüber Autozug erheblich günstiger
Das Problem:
Die handelsüblichen Motorradtransportanhänger sind üblicher Weise für 3 leichte/kleine oder 2 große/schwere Motorräder ausgelegt. Einen Anhänger für
3 oder sogar 4 große Motorräder sind kaum von der Stange zu erwerben oder sogar mal zu "Testzwecken" zu mieten. Also haben wir ein Anforderungsprofil
für einen den Anhänger erstellt. Dabei hat uns die Seite von BikePeterS.
sehr inspiriert.
Das Anforderungsprofil:
- gebremster Tandemachser
- bis 2,0 to zul. ges.Gewicht (geringere Steuer)
- Transport von 4 großen/schwerem Motorrädern
- Ladeplattform 4 x 2 Meter, damit auch PKW oder Gespanne transportiert werden können
- 2 Auffahrrampen, damit ein be- und entladen auch ohne Hilfe möglich ist
Zunächst wollten wir so wenig Geld wie möglich ausgeben und haben uns einen älteren Auto-Transportanhänger gekauft, den wir für unsere Zwecke umrüsten wollten. Leider haben wir
mit diesem Anhänger etwas ins Klo gegriffen, nach kurzer Zeit stellte sich ein kapitaler Radlager- und Achsschaden heraus, sehr geschickt kaschiert war. Wir konnte den Anhänger
durch viele glückliche Umstände wieder flott machen und haben ihn wieder verkauft. Nach diesen Erfahrungen haben wir dann beschlossen, ein neues Fahrgestell zu kaufen und es für unsere Zwecke umzurüsten.