Die Bauphase


Nach einigen Anfragen und Einholung von verschiedenen Angeboten haben wir uns entschieden, den Rohbau bei der Firma WMS in Weferlingen fertigen zu lassen. Zwischen Auftragserteilung und Fertigstellung lagen knapp 14 Tage, also haben wir den Anhänger kurz vor Ostern 2003 im Rohbau übernommen.



Die Feinarbeiten wie Beplankung mit Alu-Riffel-Blech, Standschienen und Positionierung der Verzurrhaken wollten wir selbst vornehmen. Andreas hatte glücklicherweise die hierfür notwendigen Kontakte. Allerdings wurden die Alu-Riffel-Bleche (6,5 mm x 1000 x 2000 mm) etwas teurer als erwartet. Nach deren Lieferung machten wir uns sogleich an deren Montage.



Die Standschienen wurden im Rahmen eines "Freundschaftsdienstes" gekantet, leider hat dieses etwas länger als erwartet gedauert. Auch die Befestigungshaken haben uns mehr "Kopfzerberchen" bereitet, als erwartet. Der Teufel steckt da manchmal sehr im Detail. Dach vielen Stunden Arbeit, einigen Flüchen und zusätzlichen Beschaffungskilometern (hamwa mal wieder was vergessen?) fand knapp 3 Tage vor unserer geplanten Dolomiten-Tour das erste Roll-out statt.





Und dann vier auf einen Streich:


Technische Daten:
Ladefläche: 4 x 2 Meter
Leergewicht: 620 kg
Nutzlast: 1455 kg
zul. ges.Gewicht: 2000 kg
Länge über alles: 5,35 Meter
Breite: 2,49 Meter
zul. Stützlast: 100 kg
zul. Achslast: 2400 kg
Ausstattung: Auflaufbremse, Stützrad, Stützen hinten, Meili Zurrgurte 1000 kg
Anmerkungen:
Der Anhänger hat keine 100 km/h Zulassung, da diese immer vom Zugfahrzeug abhängig ist und aufgrund der hohen Nutzlast mindestens einen T5 erfordern würde. Wir ziehen den Anhänger mit einem Ford Galaxy (4 k1200RS) oder einem Opel vectra C caravan. Es ist theoretisch möglich, den Anhänger auch mit 6 Motorrädern (z.B. Moto-Cross) zu beladen. Im Einzelfall sind die jeweiligen Gewichte der zu transportierenden Motorräder maßgeblich